Sonne to go

Die "Herbst-Version"

SchirmNeulich morgen hat es geschneit und draussen sah es schon sehr nach Winter aus, bis die Sonne sich schliesslich aus den Wolken bequemte und dem Puderzuckerzauber ein Ende machte. Allzusehr musste sie sich dafür ja nicht anstrengen; denn Schnee ist ja empfindlich, wie jeder weiss... Die Sonne wusste es auch und nahm sich daher für den Rest des Tages frei. So ein paar Schneeflocken machen schliesslich noch keinen Winter.
Aber der Herbst liegt in den letzten Zügen und scheint darüber schlecht gelaunt.
Auf der Wiese vorm Haus schwimmen mal wieder Enten,ganz offensichtlich wetterfest und unbeeindruckt von den Menschen und Hunden, die drumherum missmutig ihrer Wege waten. Die Bäume hingegen sehen aus, als nähmen sie sich das Herbstende zu Herzen: was der Wind nicht von den Zweigen gerissen hat, wirkt ziemlich tot und irgendwie "verrostet".
Das Wetter schlägt den Leuten aufs Gemüt, und wieder einmal jammern alle, es sei zu kalt und zu nass und zu trist und sowieso. Wehmütig erinnert man sich an die vergangenen Sonnenbrillen-Spagetti-Top-Strassencafé-Herrlich-Tage, von denen es auch überhaupt zu wenig gab in diesem Jahr, und alle haben's eilig, wollen von A nach B oder einfach nur irgendwo hin, wo es warm ist. Nach drinnen. Raus aus der Kälte, raus aus dem Regen, weg vom Grau.
Die Geschäfte sind schon seit einer ganzen Weile auf Weihnachten getrimmt, es scheint fast, dass man den ersten Schokoladen-Weihnachtsmännern noch ihr früheres Leben als Osterhasen ansehen kann, und irgendwie macht es das auch nicht besser.

Und ich denk manchmal immer noch, man sollte sich Sonne kaufen können. Im Supermarkt. Ein paar Cent der Strahl. Sonne to go. Für unterwegs und zwischendurch. Gegen nasse Füsse und schlechte Laune, gegen Sommersehnsucht und Herbstblues. Zum Aufwärmen, Herbstlaub-Verkupfern und vielleicht auch zum Verschenken.
Ist kindisch, ich weiss. Aber mir gefällt einfach die Idee.

Nicht totzukriegen...???

Jedenfalls nicht ganz, scheint es mir, denn Amanta hat die Schreibwerkstatt wiedergefunden und auch gleich einen Text abgeliefert...und wenn's nicht schon im Titel stünde, müsste ich hier erwähnen, dass es eine sehr schöne, nostalgische Liebesgeschichte ist...hach....
Umrum, ich hoffe auf ein Lebenszeichen von dir. Rosmarin, lebst du noch? Sonst noch wer? Seid ihr alle auf Weltreise gegangen und weggeblieben???
herzlich Red

drei Worte: wetterkatastrophe, supermarkt, 15 cent

Eine nostalgische Liebesgeschichte

Sie stand unter dem Torbogen und starrte missmutig auf den herabstürzenden
Regen, vor dem sie kaum geschützt war. Sie war beim Friseur gewesen und
der Wolkenbruch hatte sie am Heimweg überrascht und natürlich hatte sie
keinen Schirm dabei.
„ Die Frisur ist beim Teufel ! „ dachte sie und plötzlich fiel ihr ein, dass sie schon einmal bei einem Wolkenbruch unter diesem Torbogen gestanden war und genau das Gleiche gedacht hatte : „Die Frisur ist beim Teufel ! „

Bei der Erinnerung musste sie unwillkürlich lächeln. Sie war damals auf dem Weg zum ersten Rendezvous mit „IHM“ gewesen, als sie genau wie heute vom Regen erwischt wurde. Dabei hatte sie sich solche Mühe gegeben, um so gut wie möglich auszusehen, hatte sich sorgfältig zurechtgemacht, ihr schönstes Kleid und die sündteuren Riemchensandalen angezogen .Sie wollte ihm unbedingt gefallen.

Der Regen war wie eine Sturzflut auf den Boden geklatscht und an ihren nackten Beinen wieder hochgespritzt. Ihr Kleid hatte nass an ihrem Körper geklebt und die Sandalen hatte sie ausgezogen und unter ihrem Arm vor der Nässe versteckt, denn die hätten diese WETTERKATASTROPHE mit Sicherheit nicht heil überstanden.
„Wahrscheinlich rinnt mir auch die Wimperntusche in schwarzen Streifen über die Wangen „ hatte sie verzweifelt gedacht und ihre einzige Hoffnung war gewesen, dass „Er“ bei diesem Wetter gar nicht kommen würde.
Aber sie hatte sich getäuscht, denn da war er schon vor ihr gestanden mit einem großen Schirm und hatte gesagt :
„ Mein Gott, Sie schauen ja schrecklich aus ! wie eine kleine gebadete Maus !“
Da wäre sie am liebsten in den Erdboden versunken. Aber er hatte ihr Gesicht mit einem Taschentuch abgewischt, ihr sein Jackett um die Schultern gelegt, sie bei der Hand genommen und einfach gesagt :
„ Komm, lass uns nach Hause gehen.“ Und dann hatte er sie an seiner Zimmervermieterin vorbeigeschmuggelt und in seine „Bude“ gebracht..

Wie lange das schon her war 40 Jahre ! Sie seufzte... ach ja , wie schnell doch die Zeit vergeht !
Jetzt überlegte sie, ob sie im SUPERMARKT gegenüber eine Plastiktüte um 15 CENT kaufen sollte. Die könnte sie sich über den Kopf ziehen und die Frisur vielleicht doch noch retten.
Aber da stand „Er“ wieder vor ihr mit einem großen Schirm und sagte :
„Dachte ich mir s doch, dass du hier im Regen stehst ! Mein Gott, du siehst ja schrecklich aus ! wie eine kleine , gebadete Maus . Na wenigstens hast du diesmal deine Schuhe anbehalten,.“
Er wischte ihr Gesicht mit seinem Taschentuch ab, legte sein Jackett um ihre Schultern, nahm sie an der Hand und sagte einfach : „Komm, lass uns nach Hause gehen“.
Als sie wenig später in ihrer gemütlichen Wohnung saßen und heißen Tee tranken, meinte er beiläufig:
„ Also irgendwann solltest du es dir abgewöhnen, ständig in solche Wetterkatastrophen zu geraten !“
Da lächelte sie und strich zärtlich über seine vertraute Hand.

UMRUM???

Bild ich mir das jetzt nur ein, oder hast du dich versteckt???
Sollte dein Blog nicht da rechts zu finden sein?
Und sollte der Link zu deinem Blog nicht vor allem bei mir zu finden sein? Was er nicht tut...
svashtara hat das mit der Reise sicherlich nicht SO gemeint
*grübel*
Herzlich Red

drei Worte: wetterkatastrophe, supermarkt, 15 cent

Heute morgen schwammen Enten auf der Wiese vorm Haus, und drum herum wateten Menschen und Hunde missmutig ihrer Wege. Der April liegt in den letzten Zügen und scheint darüber schlecht gelaunt.
Aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, ein bisschen Regen ist keine Wetterkatastrophe...und der April, der macht halt, was er will.
Ausserdem sind wir ja immer unzufrieden. Neulich, an einem dieser Sonnenbrillen-Spagetti-Top-Strassencafé-Herrlich-Tage, maulte einer, es sei schon wieder zu warm, er vermisse den "Frühling zum Gewöhnen".
Jetzt also Regen ohne Ende. Die einzigen, die's freut, sind die Enten.
Man sollte sich Sonne kaufen können. Im Supermarkt. So für zwischendurch, gegen nasse Füsse und schlechte Laune.15Cent der Strahl.
Sonne "to go".

Entschuldigung...

wenn ich hier so unverschämt umräume, aber irgendwie hatte das Blog doch noch viel von einem Zimmer, in dem man notgedrungen Umzugskartons abgestellt hat...und dann stehen liess. Ich gebe zu, dass ich, obwohl ich nicht so wirklich ein Ordnungsfanatiker bin, hier irgendwie nicht mehr durchgesehen habe. Ich habe mir die Freiheit genommen, hier mal ein bisschen "Ordnung" zu schaffen, allerdings reicht es für heute...ich mach ein andermal weiter: ich muss ins Bett.

Alle alten Geschichten sind jetzt unter der Rubrik "geTEXTet" zu finden; ich halte es vorerst für unwahrscheinlich, dass noch jemand etwas zu den früheren Vorgaben postet, und irgendwie sah man ja vor lauter Ideen die Geschichten nicht mehr...falls jemand anderer Meinung ist, hebt er bitte die Hand.
??? Ach, doch so viele?
Tja, ich gewinne mit einer Stimme mehr...bätsch! Und so gibt es vorerst nur eine Rubrik, in der neu geschrieben wird, mit nur einer Vorgabe...back to the roots: drei Worte bzw. Begriffe. Alles andere würde nur Chaos stiften...*strengkuck*

Natürlich kann jeder zu jeder Idee schreiben, wenn ihm danach ist oder ihm etwas einfällt; ich hab ja auch schon angefangen, alle vorhandenen Einträge trotz nur einer Rubrik unter dem jeweiligen Thema zu vermerken, und da ich sie alle von der Startseite genommen habe, fallen neue Beiträge ja automatisch auf. Vielleicht sollten wir uns über weitere Rubriken tatsächlich erst Gedanken machen, wenn wir sie brauchen...?
Wie auch immer, ich hoffe, es ist okay...notfalls rück ich alle Möbel wieder an ihren alten Platz...

Ich freue mich, dass umrum wieder da ist und hoffe, die anderen melden sich auch mal wieder. Es war sehr einsam hier, und ich war schon drauf und dran, wirklich das Sofa wegzuschleppen...

Bis die Tage, hoffentlich.
Herzlich Red

PS: Frohe Dings...ich meine, na, wie hiess es denn...Ostern! Und streichelt keine Hasen. Hühner sind auch Vögel...

neuer bastelraum

für neue geschichten.
es muss ja eine neue rubrik mit einem text begonnen werden:
deshalb hier die eröffnung:

drei worte:
wetterkatastrophe, supermarkt, 15 cent


schreiben und dann dem Thema hinzufügen

drei Worte: wetterkatastrophe, supermarkt, 15 cent

Der Wettergott


Egal wie er es auch machte, die Leute waren einfach nie zufrieden. Da macht er Sonne: "ächz ist das heis", macht er also etwas Regen: "stöööhn, schon wiiieder Regen immer nur Regen Regen", macht er Schnee: "wiiderlich, einfach WIDERLICH dieser EEEwige SchnEEE".

Der Wettergott hatte die Nase nun einfach voll, kein Bock mehr auf die Menschleins und ihre Launen. Da bastelt er so liebvoll und witzig an den Dingen rum und sie sehen immer nur ein Unwetter und Wetterkatastrophen.

Da baut er an den Schneeflocken und ihren Facetten rum, gibt sich Mühe mit der Form und dem leisen "pling plitsch" der Regentropfen, gibt den Sonnenstahlen so viele Farben hinzu: nie ist es den Leuten recht.

Also packt der Wettergott seinen Koffer, macht sein Büro zu und lässt das Wetter Wetter sein, sollen sie doch schauen was passiert und nehmen was übrig bleibt.

So schlendert er vergnügt über die Erde, endlich Ferien, jupii, einfach mal Frei haben von all dem Bastelstress und dem Abwägen was denn heut angebracht ist, der Mehrheit gefallen könnte und doch immer falsch liegen.

Da kommt er durch ein kleines Dorf, wundert sich gar sehr dass alle sich um den Supermarkt drängen. Die einen rufen nach Regenschirmen, die anderen wollen Sonnenmilch, die anderen betteln die Verkäuferin an doch noch ein paar Winterjacken zu verkaufen.

Er schaut erstaunt hoch und siehe da, tatsächlich: alles durcheinander; Schnee rutscht die Sonnenstrahlen entlang, Regen giesst aus Eimern nur auf ein Haus, dann auf ein anderes.
Tja, dumm gelaufen irgendwie.

Da sieht er drei Münzen auf der Strasse vor sich liegen, drei Münzen a 5 cents: total 15 cents.
Eine Münze ist nass wie Regen, eine Münze ist weis wie Schnee, eine glüht warm wie ein Sonnenstrahl.

Er wirft alle drei hoch und eine fängt er auf:
die glühend warme Münze.
"Also gut", sagt sich der Wettergott, "hab ich sie genug geärgert, ab jetzt gibts Sonne satt für alle.
Ab nun werf ich jeden Tag die Münzen, und was ich auffange, das gibts auf den Tisch: und gegessen wird was auf den Tisch kommt. Kein Diskutieren und abwägen mehr. Einfach die Tagesmünze gibt es für alle und basta und Ruhe :-) ".

wie weiter ?

hallo ihr, ich vermiss unsere schreibwerkstatt sehr.

ich glaub die beste zeit hatten wir, als wir geschichten zu drei worten schrieben.
kurz oder lang, aburd oder präzis, märchenhaft oder dokumentarisch...egal. hauptsache die drei worte sind drin :-)

und in der titelleiste können gar nicht so viel mehr worte rein, gar nicht soviel platz dort.

deshalb würfel ich jetzt einfach mal drei worte... und schau was passiert :-)

Hallo? Echo???

Na...ich mach nur Spass.
Zur Zeit hatsche ich daheim wie eine Mischung aus Quasimodo und diesem spacigen Diener von Tim Curry in Strapsen durch die Gegend, da sich meine Lendenwirbelsäule eine Auszeit genommen hat...will sagen, ich hab Zeit...
Ich hab aufgeräumt. Vorerst hab ich einfach die Startseite ein bisschen poliert und alle Einträge in die Rubrik gestopft, unter der sie stand....wenn ich darf, würde ich die Test-Einträge allerdings gern löschen. Als Bloghopper geht mir vermutlich der Sinn für's Authentische verloren, was das angeht....die brauchen wir doch nicht mehr....oder? Dürfen die in den Sperrmüll? Ja? Nein??? Was?

Ob's zuviele Aufgaben sind? Definitiv. Obwohl ich sie alle interessant finde. Aber irgendwie riskieren wir...und ich geh doch davon aus, dass ihr irgendwann dauerhaft wieder kommt, dass alle an irgendwas wurschteln. Und das macht dann wohl nicht so viel Sinn.

Wäre es nicht sinnvoll, die Vorgaben der Wortzahl auf die einzelnen Themen anzuwenden?
Ich meine, ich kann mit zwei Millionen und siebenhundertachtundsechzigtausenddreihundertfünfundneunzig Worten darüber schreiben, wie jemand seiner Herzensdame beim Picknick am Meer eine Muschel auf den Hund...ähm...Tellerrand legt...aber kann ich das auch mit nur 111 oder 1001 Wörtern? Könnt ihr das?
Pflicht und Kür...was meint ihr dazu?

Es ist ja nur ein Vorschlag. Auf jeden Fall sollten vorerst keinerlei neuen Aufgaben auftauchen. Oder aber die alten verschwinden. ...*schüchtern frag*????

Auf jeden Fall werde ich mich hier aufs Sofa hocken und warten.
Naja...nicht die ganze Zeit. Es gibt hier nix mehr zu futtern...und keiner spielt mit mir...ausserdem fällt mir gerade ein, dass Sitzen momentan eigentlich eine Sache ist, die ich nicht so doll finde. Also, eigentlich ja schon...aber ich kann's grad nicht so wirklich...

Bis die Tage und alles Gute!
herzlich Red

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